28. März 2026: Tagesfahrt "Wesel"
Die Hansestadt Wesel war im 16. Jahrhundert eine der prosperierendsten Gemeinwesen am Niederrhein. Der Handel über Rhein und Lippe, vor allem mit Tuchen, hatte die Stadt wohlhabend und gegenüber dem klevischen Landesherren eigenständig gemacht. Mit dem Ausbruch des spanisch-niederländischen Krieges 1568 wurde Wesel ein wichtiger Zufluchtsort für Glaubensflüchtlinge aus den Niederlanden. „Vesalia hospitalis“ – das gastfreundliche Wesel – profitierte von der wirtschaftlichen Potenz der Neuankömmlinge, geriet aber immer mehr in den Strudel der Kriege des 17. Jahrhunderts. Nach Ende des Dreißigjährigen Krieges verlor Wesel seine Unabhängigkeit vom Landesherrn und wurde in der Folgezeit zu einer der größten Festungen am Niederrhein ausgebaut. Neben einem ausführlichen Rundgang durch das historische Zentrum von Wesel mit dem spätmittelalterlichen Wilibrordidom und der jüngst erst rekonstruierten Fassade des Rathauses am Markt, steht eine Führung durch die im Frühjahr 2025 wiedereröffnete Dauerausstellung des LVR-Niederrheinmuseums in der ehemaligen Zitadelle von Wesel mit Geschichten rund um das Leben am Wasser –modern, medial und emotional – auf dem Programm.
Kostenbeitrag € 75,-- (inkl. Eintritt und Führung sowie Kaffeepause)
(Mitgliederermäßigung: € 5,--)
Samstag, 28. März 2026
07:30 Uhr Jülich, Bahnhof
08:40 Uhr Opladen, Villa Römer
Anmeldung hier erforderlich!
27. Juni 2026: Tagesfahrt "Erkelenz"
Die Stadt Erkelenz begeht 2026 ihr 700jähriges Stadtjubiläum. Grund genug, um sich intensiver mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dieser interessanten Kommune zu beschäftigen. Erkelenz bildete lange Zeit eine Exklave des Herzogtums Geldern im Herzogtum Jülich. Erst 1713 fiel die Stadt an das Herzogtum Jülich. Historische Bauwerke in der Altstadt sind u.a. die Pfarrkirche St. Lambertus, die Reste der mittelalterlichen Burg und der Stadtbefestigung sowie das Alte Rathaus von 1546. Eine besondere Herausforderung für die Stadt Erkelenz stellt der Braunkohletagebau Garzweiler II dar, dem schon eine Reihe von Ortsteilen weichen mussten oder sollten. Zuletzt sind schon eine Reihe von Ortsteilen umgesiedelt worden, während die historischen Ortslagen nun doch nicht dem Tagebau zum Opfer fallen werden. Eine Rundfahrt zu den Umsiedlungsstandorten und an den Tagebaurand rundet die Tagesexkursion ab.
Kostenbeitrag € 75,-- (inkl. Eintritt und Führung sowie Kaffeepause)
(Mitgliederermäßigung: € 5,--)
Samstag, 27. Juni 2026
08:15 Uhr Opladen, Villa Römer
09:30 Uhr Jülich, Bahnhof
Anmeldung hier erforderlich!
10. Oktober 2026: Tagesfahrt "Solingen"
Die Herbstexkursion führt uns in das Herz des Bergischen Landes – in die Stadt Solingen, deren große kulturelle Tradition durch die umfassenden Neugestaltungen zweier herausragender Museen neue Strahlkraft gewonnen hat.
Schloss Burg, das bedeutende Wahrzeichen der bergischen Geschichte, wurde nach einer über zehnjährigen Sanierungsphase vollständig erneuert. Der restaurierte Rittersaal, die neu konzipierten Ausstellungsräume im Bergfried sowie ein erweiterter Rundweg über Mauer- und Wehrgänge eröffnen heute einen modernen, lebendigen Zugang zur Geschichte der Grafen und Herzöge von Berg. Mit seiner frischen Präsentation zählt Schloss Burg wieder zu den wichtigsten kulturhistorischen Attraktionen des Bergischen Landes.
Ein zweites Highlight ist das Deutsche Klingenmuseum in Solingen-Gräfrath, das nach seiner Neugestaltung eine der spannendsten musealen Neueröffnungen der Region darstellt. Die neue Dauerausstellung „ME FECIT SOLINGEN – Klingen:Stadt:Geschichte“ macht sichtbar, wie Solingen zur weltbekannten Klingenstadt wurde. Interaktive Präsentationen und hochwertige Exponate zeigen die Entwicklung der Klinge von der Steinzeit bis zur Gegenwart.
Beide Einrichtungen setzen neue Maßstäbe für Kultur, Geschichte und Tourismus im Bergischen Land.
Kostenbeitrag € 75,-- (inkl. Eintritt und Führung sowie Kaffeepause)
(Mitgliederermäßigung: € 5,--)
Samstag, 10. Oktober 2026
08:00 Uhr Jülich, Bahnhof
09:15 Uhr Leverkusen-Opladen, Villa Römer
Anmeldung hier erforderlich!
