>LEV< Leverkusen - Stadtgeschichte mit Zukunft

in Kooperation mit der Volkshochschule Leverkusen

Auf Zukunft gerichtet ist das Projekt Leverkusen –Stadtgeschichte mit Zukunft schon deshalb, weil es mindestens die nächsten 10 Jahre umfasst, in denen OGV mit möglichst vielen Partnern aus der Stadtgesellschaft die Stadtgeschichte erneuern möchte. Zwischen 2020 und 2030 gibt es verschiedene Jubiläen zu feiern: 2020 wird Leverkusen 90 Jahre alt, 2030 werden es dann 100 Jahre sein. Doch Leverkusen ist zwar 1930 zur Stadt erhoben worden, wäre aber nicht das Leverkusen von Heute, wenn nicht auch auf die Stadterweiterung im Zuge der kommunalen Neugliederung von 1975 hingewiesen würde. Folglich kann 2025 auf die 50. Wiederkehr dieses Zusammenschlusses zurückgeblickt werden.

Zu jedem Jubiläum gehört der Blick in die Zukunft. In Zusammenarbeit mit möglichst vielen Kräften der Stadtgesellschaft (Institutionen, Vereinen, Gesellschaften, Firmen, Interessensverbänden oder Einzelnen) soll bis 2030 eine neue Stadtgeschichte entstehen. Das kann eine museale Ausstellung oder ein Buch oder etwas ganz Anderes sein. Die Ergebnisse müssen von denen genutzt werden, die nach 2030 Museen besuchen und Bücher lesen. Und vor allem: eine Stadtgeschichte, die Zukunft haben will, muss offen sein. Sie muss sich immer wieder weiter entwickeln und umformen lassen. So wie sie die Menschen 2030 oder 2050 nutzen wollen.

Deshalb müssen an der Konzeption einer neuen Stadtgeschichte mit Zukunft möglichst viele Leverkusener beteiligt sein! Deshalb soll sie in Form eines vielfältigen Bürgerdialogs möglichst breite Schichten der Stadtgesellschaft beteiligt werden! Deshalb können alle Interessierten ihre Ideen einbringen und realisieren! – Gemeinsames Erinnern ist die Voraussetzung einer solchen offenen Stadtgeschichte!

Zahlreiche Teilprojekte sollen im Rahmen des Programms bis 2030 realisiert werden.

Ein zentraler Baustein des Projektes sind Bürgerdialoge, die mit unterschiedlichen  thematischen Schwerpunkten in Kooperation mit der Volkshochschule Leverkusen einmal pro Quartal sowohl im Forum wie auch in den Stadtteilen durchgeführten werden.

Wer Interesse an einer Mitarbeit an diesem Projekt oder der Mitwirkung in der Arbeitsgruppe hat, kann sich an die Projektgruppe wenden: eMail: lev@ogv-leverkusen.de


3. Juni 2026: BürgerDialog LEV: „Opladen baut Zukunft – wie viel Geschichte braucht die Stadt?“

Opladen steht im Spannungsfeld zwischen Entwicklung und Bewahrung: Neubauprojekte, Abrissdiskussionen und der Umgang mit historischer Bausubstanz prägen aktuell die Debatten im Stadtteil. Beispiele wie die Schillerstraße, die Menchendahler Straße, die Humboldtstraße, der Frankenberg – aber auch Großprojekte wie die Bahnstadt West – zeigen, wie sehr Fragen der Stadtentwicklung auch Fragen der Identität sind.

Im Bürgerdialog diskutieren wir zentrale Leitlinien der Stadtentwicklung in Opladen:
Was macht ein Gebäude stadtbildprägend? Welche Rolle spielt die historische Identität für die Zukunft? Wo liegen Chancen – und wo Grenzen von Veränderung?

Nach einer historischen Einordnung durch Michael D. Gutbier kommen unterschiedliche Perspektiven zusammen: Vertreterinnen und Vertreter aus Stadtgesellschaft, Denkmalpflege, Wohnungswirtschaft sowie mit einem externen Blick durch Baukultur NRW. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sollen aktuelle Planungen, Konflikte und Perspektiven offen und auch kontrovers diskutiert werden.

Moderation: Bert-Christoph Gerhards

Termin: Mittwoch, 3. Juni 2026, 19:00 Uhr
Ort: Mehrzweckhalle der Schule Im Hedrichsfeld, 51379 Leverkusen-Opladen
(Reihe: Geschichte im Stadtgebiet)

in Kooperation mit der Volkshochschule Leverkusen



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